Flexibilität mit dem Flexit-Ausstellungssystem

Beim Vergabeverfahren für die Ausstellung des Internationalen Roten Kreuzes in Genf erhielt Big Image Systems den Zuschlag. Die Wahl fiel auf das flexible Ausstellungssystem Flexit. Es erwies sich als optimale Lösung für den Auftrag.

„Wir haben uns angeschaut, welche Lösungen es derzeit auf dem Markt gibt und wie diese zu unserem Anforderungsprofil passen könnten“, berichtet Stefan Agerhem, leitender Berater und Projektleiter der Initiative Volunteering in Conflict and Emergencies.

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Die Ausstellung wurde im Herbst 2015 entwickelt, um die Initiative Volunteering in Conflict and Emergencies während der internationalen Konferenz der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in Genf zu präsentieren, an der 190 Mitgliedsländer teilnahmen. Es ist eines der größten Flexit-Projekte, die Big Image jemals durchgeführt hat. Stefan Agerhem zufolge spielte die Flexibilität des Systems eine entscheidende Rolle für das Ausstellungsdesign.

„Wir wollten nicht einfach nur klassische Rollups, wir wollten ein authentisches Erlebnis schaffen. Anschaulich zu zeigen, wie die Arbeit von Freiwilligen in einer Konflikt- oder Katastrophensituation aussieht, ist keine einfache Aufgabe. Eine Ausstellung mit allen Sinnen erleben zu können, Dinge buchstäblich „be-greifen“ zu können und so den eigenen Horizont zu erweitern, ist wichtig für die Besucher. Indem wir einen Raum im Raum schaffen, können wir zumindest teilweise vermitteln, wie sich die Wirklichkeit für die Freiwilligen darstellt. Durch Bilder von Menschen in Lebensgröße wird das Erlebnis wesentlich stärker. Außerdem ist es wichtig, die vielen Störmomente rundherum abschirmen zu können, einfache Rollups können das nicht leisten“, erklärt Herr Agerhem.

Auch die Wiederverwendbarkeit, d. h. die Frage, wie das Rote Kreuz die Anschaffung in anderen Zusammenhängen erneut nutzen kann, war ein wichtiger Faktor. Laut Stefan Agerhem ist diese Vorgabe mit Flexit ebenfalls vollauf erfüllt.

„Flexit ist optimal, denn wir können die Ausstellung jetzt aufteilen. Alle Elemente können auf neue Weise und in neuen Formen wiederverwendet werden. Außerdem lässt sich das System auf unterschiedlichste Weise ergänzen: von Bildern bis hin zu neuen Flexit-Teilen. Dieses System ist nachhaltig, wir können Teile beliebig austauschen“, lobt Herr Agerhem.

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Ein Projekt dieser Größenordnung zu entwickeln, ist immer eine Herausforderung. Dank der hervorragenden Kommunikation zwischen dem Roten Kreuz und Big Image war das Ergebnis ein voller Erfolg.

„Die Zusammenarbeit mit Big Image lief absolut reibungslos. Flexibilität ist das Stichwort, das den gesamten Prozess kennzeichnet. Den Auftakt bildete eine einfache Skizze, mit der wir zeigten, was uns vorschwebte. Lena Andlinger-Bohlin von Big Image nahm die Idee auf und entwickelte sie zu einem ausgereiften Konzept. Zwei Dinge haben wir ganz besonders an Big Image geschätzt: die innovative Arbeitsweise und das unermüdliche Engagement, für alle Fragen die optimale Lösung zu finden. Wir freuen uns darauf, bald wieder mit Big Image zusammenzuarbeiten. Denn ich hatte den Eindruck, dass die Ausstellung sich zu einem Projekt entwickelt hat, von dem beide Seiten wirklich profitiert haben“, so Stefan Agerhem abschließend.